Förderung - Bisherige Erfolge

Erfolge

Erfolgsgeschichten


Die Zahl der bisher durch die ADAC Stiftung Sport geförderten Piloten ist groß, entsprechend umfangreich ist die Liste ihrer Erfolge. Einige Beispiele:


Jonas Folger

Jonas Folger

Schon in jungen Jahren kam Jonas Folger mit Motorsport in Kontakt. Onkel und Vater fuhren selbst Motorrad und setzten ihn schon mit drei Jahren zum ersten Mal auf ein Bike. Nur sieben Jahre später feierte der Bayer seinen ersten Erfolg im ADAC Mini Bike Cup. Er gewann 2003 alle 14 Rennen und sicherte sich damit unangefochten den Titel. In den kommenden beiden Jahren siegte Folger auf einer 65ccm Honda im ADAC Mini Bike Cup und wurde unter 1500 Bewerbern ausgewählt, an der Red Bull MotoGP Academy in Barcelona teilzunehmen, was ihm 2006 den Einstieg in die spanische Motorradmeisterschaft verschaffte. Bei seinem ersten IDM-Start überhaupt gewann Folger auf KTM am 8. Juli 2007 sein erstes 125ccm-Rennen und wurde damit im Alter von nur 13 Jahren und 329 Tagen zum jüngsten Sieger der bis dato 83-jährigen Geschichte der Deutschen Meisterschaft. 2008 startete der Pilot aus Schwindegg mit Unterstützung des ADAC erfolgreich in verschiedenen nationalen Serien. Am 17. August desselben Jahres - nur vier Tage nach seinem 15. Geburtstag - debütierte Folger beim tschechischen Grand Prix in der Weltmeisterschaft. Bis Saisonende bestritt er vier Grand-Prix-Rennen und holte in Misano seinen ersten WM-Punkt. Nach der Moto3 folgte 2014 der Aufstieg in die Moto2, wo er auch heute noch aktiv ist.


Timo Glock

Timo Glock

Von 2008 bis 2012 war Timo Glock in der Formel 1 unterwegs. Der Weg dorthin war lang. Rückblick: 1987 begann Glock mit dem Kartsport. Seine Leistungen mit dem ersten eigenen Kart 1998 überzeugten. Zwei Jahre später mischte er in der Formel BMW ADAC-Meisterschaft mit und sicherte sich in der Saison 2000 den Junior- und 2001 den Meistertitel. Nur ein Jahr später avancierte Glock in der Deutschen Formel 3 zum "Rookie of the Year". Grund genug für die ADAC Stiftung Sport, Timo Glock 2003 unter die Arme zu greifen, um einen Einsatz in der Formel 3 Euro Serie zu ermöglichen. Der damals 21-Jährige erkämpfte sich in der Nachwuchsserie drei Siege und erreichte im Handumdrehen sein Traumziel: 2004 unterschrieb er nach nur sechs Jahren Motorsportkarriere einen Vertrag beim Formel-1-Team Jordan-Ford als Ersatzfahrer. Bei seinem ersten Grand Prix-Einsatz in Kanada punktete er auf Anhieb und belegte den siebten Platz. Ein Jahr später heuerte Glock bei den Champ-Cars an und sicherte sich auch hier den Titel "Rookie of the Year", bevor er nach Europa zurückkehrte und über die GP2-Serie (Meister 2007) und Testarbeit beim BMW-Sauber-F1-Team 2008 den Sprung zu Toyota schaffte. Nach einem fulminanten zweiten Platz beim GP von Ungarn und fünf weiteren Punktplatzierungen beendete der Rennpilot aus dem Odenwald die Saison als drittbester Deutscher auf Gesamtrang zehn. 2009 avancierte der gelernte Gerüstbauer wegen einer Verletzung zwar vorzeitig zum Zuschauer, in die Top Ten schaffte er es aber dennoch. Nach dem Rückzug der Japaner ergatterte Glock einen Stammplatz bei Neueinsteiger Virgin Racing, hängte sich mit voller Kraft in den Aufbau von Team und Fahrzeug und landete einige Male als bester Pilot eines neuen Rennstalls im Ziel. In den folgenden beiden Saisons ging er ebenfalls für das Team - seit 2012 unter dem Namen Marussia F1 Team - an den Start. Nach seinem Abschied aus der Formel 1 zum Ende des Jahres wechselte er in die deutsche Tourenwagenserie DTM und fährt seitdem bei BMW.


Maximilian Götz

Maximilian Götz

Maximilian Götz' Weg im Motorsport ist gepflastert mit prominenten Namen. Nach seiner Zeit im Kartsport wechselte der Bayer 2002 in die deutsche Formel BMW ADAC Meisterschaft und wurde auf Anhieb Vizemeister hinter dem späteren Formel-1-Piloten Nico Rosberg. 2003 setzte sich Götz in seinem zweiten Jahr im Formelsport gegen Sebastian Vettel durch und sicherte sich den Meisterschaftstitel in der Formel BMW ADAC Meisterschaft. Im folgenden Jahr stieg Götz mit Unterstützung der ADAC Stiftung Sport in die Formel-3-Euroserie auf, wo er auch 2005 an den Start ging. Als Ersatzmann für Adrian Sutil fuhr er an der Seite von Lewis Hamilton für ASM Motorsport beim Saisonfinale in Hockenheim auf das Podium. 2007 und 2008 war Götz sowohl in der Formel-3-Euroserie als auch in der International Formula Master aktiv, eher er sich für eine Karriere im GT-Sport entschied. Seit 2010 ist er fester Bestandteil des ADAC GT Masters, wo er in der Saison 2012 gemeinsam mit Sebastian Asch auf einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die Meisterschaft gewann. 2013 trat Götz erneut im Mercedes-Flügeltürer in der "Liga der Supersportwagen" an und belegte den dritten Platz. Götz gewann im gleichen Jahr gemeinsam mit Bernd Schneider und Maximilian Buhk das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. 2014 ging Götz wieder im ADAC GT Masters an den Start. Gleichzeitig trat er in der Blancpain Sprint Series an und gewann auf Anhieb die Meisterschaft. Seit 2015 sitzt er in der DTM in einem Mercedes-Cockpit.


Nico Huelkenberg

Nicolas Hülkenberg

Von 1997 bis 2004 kämpfte sich Nicolas Hülkenberg durch die Instanzen des Kartsports. Eine gute Schule, wie sich in seiner Debütsaison in der Formel BMW zeigte: Der Rookie wurde 2005 auf Anhieb Meister. Die ADAC Stiftung Sport förderte sowohl seinen Einstieg in den Automobilsport wie auch die nächste Station, die Saison 2006 im Formel-3-Cup. Nach Abschluss der Meisterschaft ruhte sich "Hülki" nicht etwa aus, er startete im Winter für das Team Deutschland im A1-Grand-Prix und gewann den Titel für seine Heimat. Dieser Erfolg bedeutete auch den internationalen Durchbruch. Für weitere Schlagzeilen sorgte er 2007 beim "Zandvoort Masters of Formula 3", wo er sich gegen die Weltelite dieser Klasse durchsetzte. Hülkenberg trug sich damit in die Liste mit so namhaften Siegern wie David Coulthard, Lewis Hamilton, Alexandre Prémat und Paul Di Resta ein. "Hauptberuflich" startete er in der Formel 3 Euro Serie und erarbeitete sich als bester Neueinsteiger mit Gesamtrang drei Winter-Testfahrten im Formel-1-Boliden von Williams. Nebenbei erweiterte er sein Fachwissen während eines freiwilligen Praktikums in der Fabrik seines neuen Arbeitgebers. 2009 sackte der zielstrebige "Hulk" mit dem Gewinn der GP2-Serie auch den letzten wichtigen Meistertitel ein, der ihm den endgültigen Einstieg in die Königsklasse bescherte. Für Williams fuhr der Rheinländer in der Saison 2010 bei sieben von 19 Rennen in die Punkte, startete in Brasilien sogar von der Pole, und beendete seine Debütsaison auf Gesamtrang 14. Das Folgejahr bestritt Hülkenberg als Testfahrer bei Force India, bevor er 2012 beim indischen Rennstall zum Stammfahrer aufstieg. Die Weltmeisterschaft schloss er als Gesamtelfter ab. 2013 fuhr Hülkenberg für das Schweizer Traditionsteam Sauber in der Formel 1 und kehrte 2014 zum Force India Team zurück, wo er noch heute fährt. 2015 nahm er für Porsche zusätzlich am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit Nick Tandy und Earl Bamber gewann er die Gesamtwertung.


Steve Jenkner

Steve Jenkner

Seine Motorsportkarriere begann Steve Jenkner 1989 im Alter von 13 Jahren in der ADAC Mini-Bike Meisterschaft, in der er vier Jahre fuhr. 1990 gewann der gebürtige Sachse den ADAC Förderpreis. Die nächsten Stationen waren der ADAC Junior Cup (1995 Gesamtplatz drei) und die Internationale Deutsche Meisterschaft. 1996 war Jenkner bereits Gaststarter in der Motorrad-Europameisterschaft. Im darauf folgenden Jahr gelang ihm der Sprung in die WM zu den 125-Kubik-Flitzern, wo er sich auch dank Unterstützung der ADAC Stiftung Sport etablierte. Bis 2002 steigerte sich der gelernte Gas-Wasser-Installateur von Jahr zu Jahr: 19, 17, 15, 12, 11 und 5 lauteten die Gesamtränge. 2003 riss zwar die Serie mit Platz sechs, aber dafür fuhr Jenkner die meisten Topergebnisse ein. Neben fünf zweiten und dritten Plätzen gelang ihm der lang ersehnte WM-Sieg beim Regenrennen in Assen. Die letzte Saison seiner aktiven Karriere bestritt er im Jahr 2005. Er bleibt dem Motorradsport aber weiterhin in anderen Positionen verbunden und steht im ADAC Mini Bike Cup Piloten mit Rat und Tat zur Seite.


Jens Klingmann

Jens Klingmann

Schon im Alter von fünf Jahren bekam Jens Klingmann sein erstes Rennkart und begann mit regelmäßigem Training. In den folgenden Jahren startete der Schüler in diversen Kart-Meisterschaften und das mit durchschlagendem Erfolg: Er holte sieben Titel und wurde acht Mal Vizechampion. Im Alter von 16 Jahren entschied sich Klingmann, den nächsten Schritt in Richtung Rennfahrerkarriere zu gehen. 2006 startete er in der Formel BMW Deutschland und wurde gleich in der Debütsaison "Rookie of the Year", holte sogar den vierten Platz in der Gesamtwertung. 2007 startete Klingmann erneut in der Formel BMW Deutschland, gewann neun von 18 Rennen und sicherte sich den Gesamtsieg. Damit stellte sich der Leimener in eine prominente Reihe mit Motorsport-Größen wie Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg. Logisch, dass Klingmann da 2008 weiter an seiner Karriere feilte und als Rookie in der Formel 3 Euro Serie weitere Erfahrungen und Top-Ten-Ergebnisse sammelte. Der nächste Schritt ging in Richtung GT-Rennsport. Im ADAC GT Masters erntete er einen Sieg und einen zweiten Platz, in der FIA-GT3-Europameisterschaft holte er Podestplätze und stellte die Konkurrenz in den Schatten. Auch im Lamborghini Blancpain Super Trofeo auf dem Norisring sah das Fahrerfeld nur noch das Heck des schnellen Deutschen, der bei seinem Einsatz gleich alle drei Rennen gewann. Und auch 2010 fiel die Bilanz positiv aus: der Abt-Pilot Klingmann erreichte den fünften Gesamtrang in der Fahrerwertung des ADAC GT Masters. In den folgenden Jahren startete Klingmann unter anderem in der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring, dem ADAC Zurich 24h Rennen und den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. 2013 meldete sich Klingmann mit einem Sieg am Sachsenring im ADAC GT Masters zurück. Im Jahr 2014 ist Klingmann vollwertiger Werksfahrer bei BMW Motorsport unter anderem für das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Spa; Im ADAC GT Masters ist er weiterhin aktiv.


Max Nagl

Max Nagl

Sein erstes Motocross-Rennen fuhr Max Nagl im Alter von sechs Jahren. Seitdem feierte der Bayer einen Erfolg nach dem anderen. Schon im Jahr 2000 wurde Nagl Deutscher Meister auf einer 85ccm-Maschine. Nur ein Jahr später wiederholte er diesen Erfolg im ADAC Junior Cup, um 2002 den ersten Platz beim DMSB-Pokal und den fünften Rang in der deutschen 125er Meisterschaft zu zelebrieren. Schon 2003 startete Nagl zum ersten Mal in der Weltmeisterschaft, wo er sich stetig steigern konnte. Nach seinem Sieg in der Internationalen Deutschen Meisterschaft und Titeln in der Deutschen Meisterschaft Open und der 125er fiel der talentierte Fahrer der ADAC Stiftung Sport auf, die ihn drei Jahre lang förderte und ihn auf seinem Weg von der MX2 in die MX1-Weltmeisterschaft unterstützte. Ab 2008 startete Nagl auf KTM und holte im italienischen Mantova seinen ersten MX1-Laufsieg. Kurz darauf, im September des gleichen Jahres beendete er beim Grand Prix of Citta di Faenza beide Wertungsläufe auf dem ersten Platz und schaffte damit seinen ersten Grand-Prix-Triumph. 2009 fuhr Nagl sein bisher bestes WM-Ergebnis ein und wurde Vizeweltmeister. Auch im ADAC MX Masters sorgte Nagl für Furore: 2006 und 2008 wurde er dort Internationaler Deutscher Motocross Meister. 2012 gelang ihm mit dem Gewinn der Mannschaftsweltmeisterschaft (Motocross of Nations) der wichtigste Titel seiner Karriere. Nach Verletzungsphasen bekam er 2013 einen Platz im Honda-Werksteam. Auch 2014 startete er wieder in der MX1-WM und nimmt bis heute durchgehend an der Meisterschaft teil.


Max Neukirchner

Max Neukirchner

Mit zwei Laufsiegen und zehn Podestplätzen ist Max Neukirchner der bis heute erfolgreichste Deutsche in der Superbike-WM. Neukirchners Karriere-Weg zeichnete sich früh ab: Vater Lothar Neukirchner, selbst mehrfacher DDR-Meister und WM-Pilot, erkannte das Talent des kleinen Max und förderte seinen Sprössling. Im zarten Alter von vier Jahren fuhr Neukirchner auf einem Eigenbau herum. Nach einigen Motocross-Veranstaltungen beim einheimischen MSC Thalheim startete er 1997 seine Rennsportlaufbahn. Auf einer 125er Aprilia im Rennteam seines Vaters war Neukirchner zweitjüngster Fahrer im ADAC Junior Cup. 2000 bis 2002 nahm der Sachse an Deutschen Meisterschaften für 250-ccm-Maschinen teil und belegte in der Gesamtwertung die Plätze zehn, fünf und zwei. Ein Jahr später wurde der er Dritter der 250er-Europameisterschaft. Die Förderung durch die ADAC Stiftung Sport begann 2003 und unterstützte den Aufstieg zum 250er-Vizeeuropameister, das Debüt in der Supersport-WM und den Sprung in die Superbike-WM. Er ist seit 2013 durchgehend in der Internationalen Deutschen Meisterschaft aktiv und wurde 2014 Vizemeister.


Rene Rast

René Rast

René Rast hat eine klassische Karriere innerhalb der Markenpokale hingelegt: 2005 gewann er den ADAC Volkswagen Polo Cup und ist unter anderem mit Unterstützung der ADAC Stiftung Sport in den SEAT Leon Supercopa aufgestiegen. Der gebürtige Mindener gewann drei Saisonrennen und musste sich am Ende mit einem hauchdünnen Rückstand von drei Punkten nur Meister Florian Gruber geschlagen geben. Die logische Konsequenz war die Erklimmung einer höheren Sprosse in der Karriereleiter: der Wechsel in den Porsche Carrera Cup Deutschland. Die Debütsaison blieb Lehrjahr und brachte Gesamtrang zehn. Ansporn genug für den gelernten Bürokaufmann, 2008 noch einen Gang höher zu schalten: Er startete sowohl erneut im Carrera Cup als auch im internationalen Porsche Supercup. Trotz Doppelbelastung punktete der Mindener in allen Carrera-Cup-Rennen und entriss an seinem 22. Geburtstag Titelverteidiger Uwe Alzen den Meisterpokal. Konsequenz: Rast stieg endgültig in den internationalen Porsche-Markenpokal auf und erkämpfte sich mit fünf Rennsiegen den Vizetitel. 2010 feierten die Fans den erst 23-Jährigen als jüngsten Champion dieser hart umkämpften Rennserie. Rast avancierte zum Mister Porsche-Cup: 2011 und 2012 triumphierte er erneut im Porsche Supercup und gewann das Weltfinale der Porsche-Cups am Nürburgring. Während der Saisons hatte Rast immer wieder Einsätze im ADAC GT Masters, 2013 stieg er vollständig in die "Liga der Supersportwagen" ein und ging für Prosperia C. Abt Racing im Audi R8 auf Punktejagd. Der Erfolg ließ auch hier nicht lange auf sich warten. 2014 konnte er gemeinsam mit Kelvin van der Linde die Meisterschaft für sich entscheiden. In 2015 folgten mehrere Einzeleinsätze in verschiedenen Rennklassen. 2016 bestreitet er eine ganze Saison in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft und geht in der LMP2-Klasse für das Team G-Drive an den Start.


Ken Roczen

Ken Roczen

Ken Roczen ist heute einer der bekanntesten und erfolgreichsten Motocross-Fahrer der Welt. Nachdem er im kleinen thüringischen Mattstedt mit erst zweieinhalb Jahren zum ersten Mal auf einem Motorrad saß und im Alter von drei Jahren sein erstes Rennen bestritt, steht er heute an der Spitze der MX-Welt: 2013 sicherte er sich den Titel in der US-Westküstenmeisterschaft auf der 250er. Nach dem Sieg in der DJFM-Outdoormeisterschaft 2000 und 2001 stieg der begabte Youngster in den ADAC MX Junior Cup auf, den er 2006 für sich entscheiden konnte. Im gleichen Jahr förderte der ADAC den vielversprechenden Piloten, der als Vizemeister in der Junioren-WM und im Jahr darauf als Weltmeister in der gleichen Serie alles andere als enttäuschte und 2009 in die MX2-Weltmeisterschaft aufstieg. 2008 und 2009 gewann Roczen zudem das ADAC MX Masters. Nach einer erfolgreichen ersten WM-Saison ließ sich Roczen beim Supercross von Dortmund zum Prinzen küren. 2010 sicherte sich der Thüringer den Vizeweltmeistertitel in der MX2 und wechselte von Suzuki auf KTM, wo er bereits vier Rennen vor Saisonabschluss im schwäbischen Gaildorf der bis dato jüngste Motocross-Weltmeister wurde und nach Amerika übersiedelte. Am 8. Mai 2011 schaffte er das schier Unmögliche und sicherte sich als jüngster Fahrer in seiner ersten Saison den ersten Platz. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft wechselte er 2012 in die USA. Mit dem deutschen Team siegte Roczen 2012 bei der Mannschaftsweltmeisterschaft (MXoN). 2013 gewann Ken Roczen die US-Westküstenmeisterschaft in der Klasse 250SX. Ein Jahr später triumphiert er erneut und gewinnt die amerikanische Motocross-Meisterschaft in der 450er-Klasse. Er sammelt seitdem weiter Top-Ergebnisse und hofft auf den nächsten Titel.


Adrian Sutil

Adrian Sutil

In seiner Kindheit hatte Sutil noch nicht viel mit Motorsport am Hut: Er war begeisterter Pianist. Dann aber gelang ihm in nur kurzer Zeit der raketenhafte Aufstieg: Nach einer Saison im Kartsport wurde er Meister in der schweizerischen Formel Ford. Er siegte bei allen zehn Saisonrennen und stand immer auf der Pole Position. Ein Jahr später kam Sutil, dessen Vater vor 28 Jahren von Uruguay nach Deutschland auswanderte, mit vier Podestplätzen auf den sechsten Platz der Formel BMW und wechselte in die Formel 3 Euro Serie. Nach einem Lehrjahr mit zwei Pole Positions als Höhepunkt, wurde Sutil 2005 Vizemeister in der hart umkämpften Nachwuchsserie. Bei 18 Rennen war er zwei Mal Trainingsschnellster, siegte bei zwei Rennen und stand elf Mal auf dem Podium. Sutil wurde in den Jahren 2004 und 2005 von der ADAC Stiftung Sport gefördert. Im Jahr 2006 nahm man den Bayer im Midland-F1-Team als Testfahrer auf, 2010 kämpfte er im Auto des Nachfolge-Teams Force India. 2011 bestritt Sutil seine zweite volle Saison mit Force India in der Königsklasse des Formelsports und schloss das Jahr als Gesamtneunter ab. Nach einem Jahr Auszeit kehrte der gebürtige Gräfelfinger in die Formel 1 zum indischen Rennstall zurück. Im Jahr 2014 fuhr Sutil für das Sauber F1 Team. In der darauffolgenden Saison übernahm er bei Williams F1 für ein Jahr die Rolle des Testfahrers. Im Jahr 2016 nimmt er verschiedene Renneinsätze wahr.


Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wurde zu Beginn seiner Karriere ebenfalls von der ADAC Stiftung Sport unterstützt. Vettel saß mit drei Jahren erstmals in einem Kart. 1995 startete der Heppenheimer seine Karriere als Rennfahrer. Nach zahlreichen Erfolgen stieg Vettel 2003 in einen Formelwagen um. Im ersten Jahr wurde er sofort Vizemeister der Formel BMW ADAC Meisterschaft und war zugleich bester Rookie. Seine Siegesserie in der Saison 2004 war beeindruckend: Sebastian Vettel gewann in der Formel BMW ADAC-Meisterschaft 18 von 20 Rennen und holte sich 387 von 400 möglichen Punkten - so überlegen wurde noch nie ein Pilot Champion in der international besetzten Nachwuchsserie. Aufgrund dieser Leistung wurde Vettel von einer Expertenjury zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres gewählt. 2005 startete er erstmals in der Formel 3 Euro Serie und wurde mit sechs Podiumsplätzen auf Anhieb Fünfter, ein Jahr später dank vier Siegen sogar Vizechampion. Das war die Eintrittskarte in die Königsklasse Formel 1. Als Freitagstestfahrer bei BMW-Sauber gestartet, feierte er 2007 beim Großen Preis von Kanada sein Renndebüt in der Königsklasse und schaffte prompt die Sensation: Mit Platz acht war er damals im Alter von 19 Jahren der jüngste Formel-1-Pilot, der einen WM-Punkt verbuchte. Mitte der Saison wechselte Vettel zum Team Toro Rosso, wo er auch 2008 als Stammpilot antrat und mit seiner Pole-Position und seinem ersten erstem GP-Sieg in Monza für eine Sensation sorgte - und erneut für einen Eintrag in die F1-Geschichtsbücher: Auch in diesen beiden Kategorien war nie ein anderer Fahrer jünger als der Heppenheimer. 2009 wechselte er zu Red Bull und wurde mit Siegen in Shanghai, Silverstone, Suzuka und Abu Dhabi Vizeweltmeister. Mit gerade einmal 23 Jahren krönte sich Vettel 2010 zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. Die Erfolgsserie hielt in den folgenden Jahren an: Vettel gewann 2011, 2012 und 2013 den WM-Titel mit Red Bull und ging als jüngster Triple-Champion in die Geschichte ein. 2015 erfüllt er sich seinen großen Kindheitstraum und tritt bei der Scuderia Ferrari in die Fußstapfen seines großen Idols Michael Schumacher. Sein nächstes Ziel: Sich mit Ferrari zum Fahrer-Weltmeister krönen.


Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein gehört zu den Durchstartern der deutschen Nachwuchsszene. Bis zum Jahr 2009 verdiente sich der Sigmaringer seine Sporen im Kartsport, ehe er im Folgejahr für Mücke Motorsport im ADAC Formel Masters seine erste Saison im Formelboliden bestritt. Mit vier Podiumsplatzierungen und dem sechsten Platz in der Meisterschaft stellte Wehrlein sein Talent eindrucksvoll unter Beweis. In seiner zweiten Saison in der Highspeedschule des ADAC startete Wehrlein durch und sicherte sich mit acht Siegen aus 24 Rennen die Meisterschaft. Zur Saison 2012 stieg Wehrlein mit Mücke Motorsport in die Formel-3-Euroserie auf. Am Nürburgring feierte er seinen ersten Formel-3-Sieg und ebnete damit den Weg zur späteren Vizemeisterschaft hinter Daniel Juncadella nach einem packenden Saisonfinale in Hockenheim. War der Spanier 2012 noch Wehrleins Titelrivale, sollten die beiden Talente in der folgenden Saison Teamkollegen werden. Wehrlein startete 2013 beim ersten Rennwochenende der Formel-3-Euroserie in Monza und fuhr dort dreimal auf das Podium, ehe er Ralf Schumachers DTM-Cockpit bei Mercedes-Benz erbte. Als jüngster DTM-Pilot aller Zeiten bestritt er für Mücke Motorsport die Saison 2013 in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Nur zwei Jahre später gelang ihm der große Wurf. Er krönte sich zum bis dato jüngsten DTM-Champion und sicherte sich für das Jahr 2016 ein Formel-1-Cockpit beim Manor-Rennstall. Die ADAC Stiftung Sport war ein ständiger Begleiter auf Wehrleins Weg nach oben, seit 2009 war er fünf Jahre Mitglied der Förderung des zweitgrößten Automobilclubs der Welt.


Marco Wittmann

Marco Wittmann

Marco Wittmann schlug zunächst den üblichen Weg eines Nachwuchstalentes im Rennsport ein. Im Alter von sechs Jahren begann er seine Karriere im Kartsport, bevor er 2007 in den Formelsport aufstieg. Die ADAC Stiftung Sport wurde auf Wittmanns Talent aufmerksam und förderte den Fürther in den folgenden zwei Jahren. In seiner ersten Saison in der Formel BMW Deutschland erzielte er zwei Siege für den Rennstall Josef Kaufmann Racing und wurde Gesamtfünfter. Außerdem belegte er den zweiten Platz beim Weltfinale der Formel BMW. 2008 startete Wittmann in der neu geschaffenen europäischen Formel BMW und wurde hinter seinem Teamkollegen und späteren Formel-1-Piloten Esteban Gutierrez Zweiter in der Meisterschaft. Anschließend wechselte Wittmann in die Formel-3-Euroserie, wo ihm nach einem Lehrjahr in der Saison 2010 mit dem französischen Team Signature der erste Formel-3-Sieg sowie die Vizemeisterschaft gelang. Ein Jahr später wiederholte er seinen Erfolg. 2012 wechselte der gelernte Karosseriebauer vom Formel- ins Tourenwagencockpit und füllte die Rolle als Testfahrer für BMW beim Comeback in der DTM aus. Wittmann konnte mit seinen Leistungen sowie Einsätzen in der VLN Langstreckenmeisterschaft überzeugen und stieg 2013 zum BMW-Stammfahrer an der Seite von Timo Glock in die DTM auf. Er wurde 2014 Meister und ist seitdem auf der Jagd nach dem nächsten Titel.




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