Lennox Lehmann und die weiteren Förderfahrer der ADAC Stiftung Sport nutzen die Zeit Foto: ADAC Stiftung Sport
Lennox Lehmann und die weiteren Förderfahrer der ADAC Stiftung Sport nutzen die Zeit Foto: ADAC Stiftung Sport

Kreatives Fitnesstraining in Zeiten von Corona

Die Förderfahrer der ADAC Stiftung Sport nutzen die Zeit

Parcours im Garten, Home Fitness, Rennradfahren, SIM Racing - alle Athleten bereiten sich auf den Start bzw. den Restart der Motorsportsaison vor.

Die Motorsportler der ADAC Stiftung Sport halten sich während der Corona-Pandemie mit kreativen Trainingsmaßnahmen fit. Auch ohne konkrete Renneinsätze steht die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit oben auf der Agenda, allerdings benötigt es schon einige Ideen, um trotz der Einschränkungen aktiv zu sein.

Kartfahrer Daniel Gregor setzt während der Covid19-Zeit unter anderem auf Krafttraining im heimischen Garten. Dabei dürfen für ihn die sogenannten "russian twists" (Übung für die seitliche Bauchmuskulatur) mit einem Lenkrad in der Hand natürlich nicht fehlen. Viele seiner Stiftungskollegen tun es ihm gleich. Dafür verwenden die Fahrer zum Beispiel vom sportwissenschaftlichen Expertenteam der ADAC Stiftung Sport speziell angefertigte Fitnesspläne für Körper und Geist oder sind - natürlich unter Beachtung der Distanzregel - mit einem Personal Trainer im Einsatz.

Der Motocrossfahrer Simon Längenfelder nutzt die Zeit der Kontaktbeschränkungen, um auf einem kleinen Parcours im eigenen Garten zu trainieren. Sein Disziplinkollege Lion Florian verwendet beim Training zur Abwechslung auch mal einen sogenannten Pogostick, der das Gleichgewicht schult und mit dem auch kleine Stunts möglich sind. Motorrad-Pilot Lennox Lehmann investiert viel Zeit in Übungen zur Ganzkörperstabilität (seine Spezialität: einarmige Liegestütze).

Trial-Pilotin Theresa Bäuml macht ebenfalls viel Fitnesstraining zuhause. Ihre Lieblingsübung für die Unterarme hat sie gefilmt und während der #stayathome-Zeit als Idee ins Netz gestellt. Max Faude setzt im Ausdauerbereich auf Rennradfahren. Rund um Konstanz werden das manchmal auch Touren von über 100 Kilometern.

Formel-Pilot Lirim Zendeli nimmt in seinem Rennsimulator (SIM) wie viele seiner Kollegen an verschiedenen Esports-Rennen teil. Auch wenn die Belastungen im Simulator weniger den Körper beanspruchen, so kommen Reaktions- und Konzentrationsfähigkeiten zum tragen. ADAC GT Masters Pilot Marius Zug sitzt ebenso im SIM wie Kartfahrer Hugo Sasse.

Die Aktivitäten auf einer Rennstrecke vermissen alle Fördersportler. Von der ADAC Stiftung Sport werden sie weiterhin mit aktuellen Informationen versorgt. Mit Spannung wird darauf geschaut, wann es weitergehen kann. Top-fit sind sie bis dahin auf jeden Fall alle.