Insgesamt 32 Nachwuchsfahrer werden 2016 von der ADAC Stiftung Sport gefördert Foto: ADAC Stiftung Sport
Insgesamt 32 Nachwuchsfahrer werden 2016 von der ADAC Stiftung Sport gefördert Foto: ADAC Stiftung Sport

Förderkader für Saison 2016 steht fest

32 Nachwuchsfahrer werden gefördert

In der kommenden Saison werden 32 Nachwuchssportler in zehn Motorsportbereichen durch die ADAC Stiftung Sport gefördert.

Insgesamt 32 junge Motorsportler werden im kommenden Jahr von der ADAC Stiftung Sport begleitet. Im Rahmen der Essen Motor Show stellte die ADAC Stiftung Sport den Förderkader am Freitag vor. 13 neue Talente überzeugten die Jury der gemeinnützigen Stiftung und stoßen nun zu den 19 weiterhin Geförderten. Die Bereiche Formelsport, Kart, Motocross, GT- und Tourenwagensport, Motorboot, Motorrad, Rallye, Trial und Speedway werden im kommenden Jahr durch Förderpiloten abgedeckt.

Die Kadermitglieder erhalten eine vielfältige Unterstützung: Neben individuellen finanziellen Hilfestellungen stehen verschiedene Seminare auf dem Programm. Fahrzeugspezifische Themen werden dabei genauso behandelt wie der Umgang mit Medien, Mentaltraining, Ernährungsberatung sowie Trainings- und Karriereplanung. Die Gesundheitsakademie Chiemgau in Bad Endorf hilft den jungen Talenten zudem im Fitness-Bereich. "Dieser professionelle Rahmen ist ein Grund, warum so viele junge Sportler von der ADAC Stiftung Sport gefördert werden wollen. Wir sind uns sicher, erneut eine gute Auswahl an Talenten getroffen zu haben", sagt Dr. Erhard Oehm, Vorsitzender der ADAC Stiftung Sport.

Der Kader 2016 traf sich erstmals bei der Motor Show in Essen. Der 15-jährige Gianni Janzik aus Stemwede (Nordrhein-Westfalen), Marius Zug (12) aus dem bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm und der 13 Jahre alte Luka-Max Pierschke aus Zwingenberg (Hessen) werden 2016 im Kart den Erfolgen ihrer Vorgänger nacheifern. Neuzugang im Bereich Formelsport ist der 16-jährige Mike David Ortmann aus Ahrensfelde in Brandenburg, der in der vergangenen Saison in der ADAC Formel 4 den zweiten Platz der Rookie-Wertung belegen konnte. Ebenfalls auf vier Rädern unterwegs ist der 20 Jahre alte GT-Förderfahrer Lukas Schreier aus Augsburg (Bayern). In der für 2016 neu gegründeten Tourenwagenserie ADAC TCR Germany werden der Mörlenbacher Tobias Dauenhauer (18) aus Hessen und der 17-jährige Tom Lautenschlager aus Grafenau (Baden-Württemberg) gefördert.

Auch im Motorrad-Bereich hat die Stiftung talentierte Fahrer neu ins Förderteam aufgenommen. Der 15 Jahre alte Eric Schwella aus Felixsee (Brandenburg) und der 14-jährige Erdinger Lion Florian (Bayern) kennen sich bereits aus dem ADAC MX Junior Cup. Auf der Rundstrecke stellen Aaron Schäfer (14) aus Schorndorf (Baden-Württemberg) und der 14-jährige Vizechampion des ADAC Junior Cup powered by KTM, Toni Erhard aus Schwarzenberg (Sachsen), ihr Talent unter Beweis. Zusätzlich wird die Speedway-Abteilung um ein Fördermitglied reicher: Lukas Fienhage aus dem niedersächsischen Lohne ist 16 Jahre alt und fährt in der Speedway-Bundesliga für die "Wikinger" des MSC Brokstedt.

Mit Mike Szymura aus Berlin stößt zum ersten Mal seit 2007 auch wieder ein Motorboot-Talent zum Förderkader. Der 22-Jährige konnte bereits zahlreiche Titel unter anderem im ADAC Motorboot Masters erringen und wird sich im kommenden Jahr auf internationale Rennen konzentrieren.

Die ADAC Stiftung Sport begleitet junge Motorsportler seit 1999 in ihrer Laufbahn zum Profi. Der Stiftungsrat besteht aus dem ehemaligen Formel-1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher, ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, Ex-Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied und Industrievertreter Dieter Seibert sowie dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Erhard Oehm und seinem Stellvertreter Rupert Mayer.

Viele ehemalige Förderpiloten konnten große Erfolge feiern. Der neue DTM-Champion Pascal Wehrlein und sein Vorgänger Marco Wittmann wurden von der ADAC Stiftung Sport ebenso begleitet wie der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel oder Le-Mans-Sieger Nico Hülkenberg. Auch Motocross-Ass Ken Roczen, der in der MX-Hochburg USA sein Können zeigt und 2014 als erster Deutscher die US-Motocross-Meisterschaft in der Klasse 450 ccm gewann, konnte sich auf die Hilfe der Stiftung verlassen.